Warum in Ungarn investieren?

  • Gut ausgebildete, kreative und flexible Arbeitskräfte
  • Hohe Produktivität im Vergleich zu den Lohnkosten
  • Hochentwickelte Infrastruktur für Logistik, Transport und Kommunikation
  • Günstiges Steuersystem
  • Attraktive Subventionsprogramme
  • Mitgliedschaft in EU

Zahlreiche Unternehmen aus NRW und Hessen haben Teile ihrer Produktion, wie auch F&E Aktivitäten nach Ungarn verlagert. Insbesondere in den Bereichen Auto- und Zulieferindustrie zählt Deutschland zu Ungarns größten Investoren. Große Hersteller wie Audi, Mercedes und Opel sind nicht nur bereits präsent, sondern erweitern fortlaufend ihre Kapazitäten vor Ort. Hervorzuheben ist, dass ein beachtlicher Anteil dieser Direktinvestitionen von Firmen aus NRW und Hessen zurückzuführen sind: Kirchhoff Gruppe (Iserlohn, Fahrzeugbau), BPW Bergische Achsen KG (Wiehl, Automobilzulieferer), innocast GmbH (Langenfeld, Metallverarbeitung), Poppe+Potthoff GmbH (Werther, Komponente für den Automobil- und Nutzfahrzeugbereich), ThyssenKrupp AG (Essen, Automobilzulieferung), Wuppermann  AG (Leverkusen, Stahlindustrie, Automibilzulieferung), Henkel AG (Düsseldorf, Chemie, Konsumgüter), Bayer AG (Leverkusen, Chemieindustrie), RWE AG (Essen, Energiesektor), Benteler Automobiltechnik (Paderborn, Autoindustrie), Präzi-Flachstahl AG (Ewerswinkel, Maschienenbau), Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG (Bielefeld, Lebensmittelindustrie), C.Rob. Hammerstein GmbH (Solingen, Autoindustrie), Deutsche Telekom, Metro Cash&Carry International GmbH (Düsseldorf,  Handel), MSK Verpackungs Systeme GmbH (Kleve,  Maschinenbau), OBO Bettermann GmbH & Co. KG (Menden, Elektronik), TÜV Rheinland (Essen), Zimbo Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG (Bochum, Lebensmittelindustrie), B.Braun (Melsungen, Medizintechnik), Henkell (Wiesbaden,  Spirituosen), Messer Griesheim (Sulzbach,  Technische und Medizinische Gase), T-Systems International (Frankfurt am Main, IT Services), Lufthansa Systems GmbH (Frankfurt, IT), Veritas AG (Gelnhausen, Verbindungstechnik), Hübner Gummi und Kunststoff GmbH (Kassel, Gummiwaren), UTA Pharma Beteiligungs GmbH (Eschborn, Pharmazie): dies sind nur einige der vielen Unternehmen aus NRW und Hessen, die in Ungarn erfolgreiche Präsenz zeigen. Weitere große  Vorhaben sind dank der guten Investitionsbedingungen bereits in Planung.

Durch die sog. strategischen Partnerschaftsabkommen mit Großinvestoren, wie z.B. Deutsche Telekom, Henkel, METRO und ThyssenKrupp stärkt die ungarische Regierung die gute Zusammenarbeit mit den ausländischen Investoren. Unterstützend bietet die Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA - http://hipa.hu/) ein umfassendes Kontaktnetz im öffentlichen und geschäftlichen Sektor, dazu  hoch qualifizierte Beratung in den wichtigsten Entscheidungsprozessen und eine große Auswahl an Zusatzleistungen. Als ein Element des Förderungsprogramms bietet die HITA „one-stop-shop“ Projektmanagement und VIP-Betreuung sowie umfassende Informationen über das Investitionsumfeld.

Die Hauptarten der Förderungen im Zusammenhang mit Investitionen sind:

  • Bargeldzuschüsse, entweder von der ungarischen Regierung oder durch von der EU mitfinanzierte Ausschreibungen.
  • Steuervergünstigungen für den Bereich Entwicklung.
  • Arbeitsplatzschaffung und Schulungsförderung.

Bei Direktinvestment liegt der Förderschwerpunkt generell auf dem F&E Bereich, sowie auf der hohen Wertschöpfung. Als Mitglied der Europäischen Union hat Ungarn eine große Palette an Subventionsmöglichkeiten zu bieten. Für die Investition eines Unternehmens kann man – je nach Standort – bis zu 50% der zuschussfähigen Investitionskosten als staatliche Subventionen erhalten.

Hervorzuheben ist die gute Infrastruktur und Lage Ungarns im Herzen Europas – zugleich die Erreichbarkeit wichtiger, großer Märkte. Vier transeuropäische Korridore kreuzen sich sogar in Ungarn. Nicht nur im Bereich Telekommunikationsnetze, sondern auch beim Ausbau von schnellen Internetanschlüssen steht Ungarn an der Europäischen Spitze. So verfügen mittlerweile 33% der Haushalte über einen Breitbandanschluss. Digitale Versorgung soll in Ungarn zu den Grundbedürfnissen zählen, so sinkt die Mehrwertsteuer auf Internet-Dienstleistungen in 2017 von Regelsatz 27 Prozent auf den reduzierten Satz von 18 Prozent. In 2018 sind sogar weitere Senkungen bis auf 5 Prozent vorgesehen.

Unser Partner im Bereich Direktinvestition in Ungarn: https://hipa.hu/main